New York, New York – Ein Wochenende im Big Apple

12. November 2011 1 Kommentar

Hallo mal wieder,

vor 2 Wochen waren mein Schatz und ich uebers Wochenende in New York. Oder, um genau zu sein, in Manhatten, dem Centrum New Yorks, sowohl in kultureller als auch finanzieller Hinsicht.

Ist New York wirklich so beeindruckend wie es immmer gesagt wird? So gross, so hektisch, so zynisch und kalt?

Nun kalt ja, es gab sogar Schnee waehrend wir da waren.

Schneetreiben ausserhalb des Museums

Und auch sonst stimmten fast alle Attribute, die man dieser Stadt verleiht.

Nur die Eingeborenen waren freundlicher und hoeflicher als ich sie mir vorgestellt hatte. Oder wir haben nur Touristen getroffen, was ich keines Falls ausschliessen moechte.

Eines der Highlights durften wir gleich ham Freitag erleben. Den LaGuardia international Airport? Nope, der war es nicht.

Es war die Auffuehrung von Anna Bolena (Anne Boleyn fuer die Historiker unter uns) in der New Yorker Metropolitan Opera, oder auch ‚die Met‘ wie wir Eingeweihten zu sagen pflegen.

Die Auffuehrung, nicht die selbe, aber eine weitere aus der Met, wird uebrigens hier in Montreal im Kino via Videoschaltung gezeigt. Mit HD Surround Sound und allem drum und dran. Aber live ist eh besser . 😉

Vorher hatten wir noch ein wenig die Stadt erkunden und das Empire State Building erklommen. Nun, erklimmen lassen, wir nahmen den Aufzug. Trotzdem, oder gerade deswegen, brauchte es fast eine Stunde um oben anzukemmen. Aber der Blick war dann schon spektakulaer.

New York Skyline

New York Cabs

Samstag war dann etwas ausschlafen und Kraft sammeln angesagt fuer das Metropolitan Museum of Art, eines der groessten und besten weltweit. Ueber 2.000.000 Ausstellungstuecke in 19 verschiedenen Ausstellungsbereichen… also nichts, was man mal kurz in einem Nachmittag abarbeiten kann, oder sollte. Von der afrikanischen Sammlung ueber Ozeanien bis zur japanischen Waffen und Ruestungsaustellung einfach der Hammer. Die besten japanischen Kollektion an Schwertern, die ich je gesehen hab, und noch dazu meine erste.

Und waehrend wir noch im Museumsrestaurant deutsche Wuerstchen und Sauerkraut assen (sic!), fing es draussen richtig an zu schneien. Es regnete vorher schon, was uns die Entscheidung fuer einen Museumstag erleichterte, aber nun zeigte Mutter Natur mal, wo der Eisbaer die weissen Locken hat… oder so. Es schneite uebrigens so kraeftig, dass sich im Central Park einige Baeume beleidigt ihrer Aeste entledigten. Spaeter sagte man uns, dass laege daran, dass sie noch Blaetter hatten und somit die Masse an Schnee, und damit das Gewicht, hoeher waren als im Winter, wenn sie keine Blaetter mehr tragen.

Abends haben wir dann in einem sehr netten Restaurant gegessen. Und weil auch Halloween vor der Tuer stand (aber nicht rein durfte weil es nicht passend angezogen war) rannten die Servicekraefte alle verkleidet rum. Naja,, vieleicht lag es auch daran, dass ab 7pm eigentlich eine geschlossene Gesellschaft dort feierte. Dies war auch der grund, warum wir entgegen unseren Gepflogenheiten bereits um 6pm denieren mussten. Was man nicht alles ueber sich ergehen laesst, dammit man eine anstaendige Mahlzeit erhaelt… 🙂

Sonntag sollten wir erst um 7pm nach Hause fliegen, also blieb uns noch Zeit fuer den Central Park und die beleidigten Baeume. Ich kann sie ja verstehen, aber ein schoener Anblick waren die armen Aeste ja dann auch nicht. Im Gegentsatz zum Park an sich. Wunderschoen, und so angelegt, dass man schon nach wenigen Meter (oder Yards, wie der New Yorker auch sagt) vergessen kann, dass man sich in einer Millionenstadt befindet. Dafuer rennen einen alle paar Sekunden Menschen aller Altersklassen vor den Fuessen rum. Sie sind die Antithese des Vorbild-Amerikaners, der faul und fett selbst Geld bei einem Drive-Through abhebt um ja sein Auto nicht verlassen zu muessen. Und ja, es heisst ‚Drive-Through‘ und nicht ‚Drive-in‘. das haben wir in Deutschland immer noch nicht begriffen, genauso wie ‚Public-viewing‘ eigentlich ‚Leichenschau‘ heisst. Obwohl das bei manchen Fussballspielen schon wieder passend waere.

Central Park

Nachmittags haben wir dann den Buss zum Newark Airport genommen und mussten dort feststellen, dass auf Grund der Schneeverhaeltnisse am Samstag alle Flughaefen am Samstag geschlossen hatten und nun die grosse Aufholjagd losging. Sprich die Fluege von Samstag waren teilweise auf Sonntag verlegt worden und damit war unser Flug um 3 h verspaetet. Tabernak…

Um 2am waren wir dann im Bett. Erschoepft aber gluecklich.

Haben wir New York gesehen? Nein, nur einen klitze kleinen Ausschnitt dieser eigentlich unbeschreibliche Stadt. Ergo… wir muessen mal wieder hin. Es man kann schlechteren Zweaengen unterliegen. 😀

🙂 Erik

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Got you by the balls – Red Sox in Boston

31. Mai 2011 1 Kommentar

Hallo alle zusammen,

vor einiger Zeit waren wir mal wieder in Boston. Diesmal aus einem einzigen Grund :

BOSTON RED SOX vs. NEW YORK YANKEES im Fenway Park, quasi dem Mekka aller Baseball Fans und Ort der Andacht und Besinnung. Oder so….

Erschwerend kommt hinzu, dass die Rivalitaet der Red Sox und der Yankees im Baseball schier unerreicht ist. Beide spielen in der selben Division (Eastern Divison der American Leaque), beide sind Gruendungsmitglieder dieser Division und 1919 wurde der damals fuer Boston spielende Hall of Famer Babe Ruth an die Yankees verkauft. Dieser Verkauf war a) einer der duemmsten Schachzuege den die Red Sox jemals taetigten und b) der Grundstein dieser Rivalitaet.

Fenway Park wiederum ist der aelteste noch existierende MLB Ball Park in den USA. In 1912 eroeffnet und mit einem Fassungsvermoegen von aktuell 37.491 (Nachts) und 37.063 (Tagsueber) (+ jeweils 2 enthusiastische deutsche Fans aus Montreal) ist er die bekannteste Sportstaette weltweit. Seit dem 15ten Mai 2003 ist JEDES Spiel der Red Sox im Fenway Park ausverkauft gewesen. Dies stellt einen einsamen Rekord in der Major League Baseball dar. Trotz der Preise fuer die man sich im eigenen Garten einen Ballpark bauen lassen koennte… jedenfalls fast.

Um zum Fenway Park zu kommen, nimmt man am besten die T, also die lokale Variante der U-bahn. Die green line bringt einen zuverlaessig, aber leicht durchgeschwitzt und mit einem Gefuehl das Sardinen haben muessen, kurz nachdem sie verpackt wurden zur gewuenschten Haltestelle… in unserem Fall aber nicht Fenway sondern Kenmore Station. Die Stationen unterscheiden sich durch die verschiedenen Eingaenge in den Ball Park. Wir hatten Sitze in Sektion B, somit Kenmore.

Grafitti in Fenway Park

Kaum hatten wir den Untergrund verlassen, sahen wir auch schon den heiligen Grund und die Pilgerschaft um ihn herum. Darf ich mich jetzt eigentlich Red Sox Hadschi Erik nennen?

Strasse um Fenway herum

Strasse um Fenway herum

Kurz noch eine Staerkung im heimischen Irish Pub (ja, und wir haben auch was gegessen) und dann nichts wie hinein in den Ort der Begierde.

Eingang Gate B

Mit der Verantwortlichen fuer dieses Abenteuer an meiner Seite, unserem Maskottchen im Arm und einem Puls, der meinen Kardiologen wahrscheinlich an den Rand der Verzweifelung gebracht haette, machte ich den entscheidenden Schritt. Es war nur ein kleiner Schritt fuer mich, aber ein etwas groesserer fuer Antje (Sie ist ein paar Zentimeter kleiner als ich).

Einmal drin, wurden wir auch sofort von der ueberall in den Staaten perfektionierten Konsummaschinerie empfangen… in diesem Fall : FOOOOD!

FOOD

Es gab alles was das Herz begehrte… Burger und Hot Dogs, Popcorn, natuerlich Bier und Softdrinks, aber auch Kaffee und heisse Schokolade.

Nun nur noch die Wendeltreppe erklimmen und schon waren wir an unserem Platz.

Stairway to heaven

Und dann sahen wir es, in voller Groesse und Schoenheit. Das Spielfeld… gross, gruen, majestaetisch und … frisch gemaeht.

Der Traum eines britischen Gaertners

Mit ausreichend traditioneller Verpflegung bestueckt (2 pints Bier) warteten wir also auf den Einmarsch der Todgeweihten. Denn was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten… Boston wuerde dieses Spiel verlieren.

Die Spielanzeige rechts von uns zeigte uns die erste Spielerkombination an, Clay Buchholz (Werfer Boston) gegen Brett Gardner (Schlaeger Yankees). Das Buchholz der Werfer in diesem Spiel sein wuerde, war fuer mich quasi das Sahnehaeubchen, denn als Antje und ich 2008 das erste Mal in Boston waren, habe ich mein erstes Red Sox Spiel live im US Fernsehn gesehen. Und der Werfer fuer Boston war … Clay Buchholz. Damals in seiner ersten Saison. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind!

Clay Buchholz pitched

Das Spiel war schlicht toll. Ja, es waere vielleicht noch besser gewesen, wenn die Red Sox gewonnen haetten, aber auch so war eine Menge los auf dem Rasen.

Action auf dem Rasen

Eine Besonderheit moechte ich nicht unerwaehnt lassen. In einem Land wie den USA, die dazu neigen also zu modernisieren, elektrifizieren, computerisieren und sonstwie automatisieren wird die Anzeigetafel im Fenway Park VON HAND BETRIEBEN!

Anzeigetafel am Green Monster

Nichts zeigt den Charme dieses Ball Parks deutlicher, als wenn in der ‚Green Monster‘ genannten Wand eine kleine Tuer aufgeht, ein Maennchen mit Klappleiter rausgelaufen kommt und mit grossen Karten den aktuellen Spielstand einstellt, danach dann noch schnell die Spielstaende der anderen Spiele aktualisiert und dann mit der Leiter in der Hand zurueck zum Tuerchen hechelt und in der Wand verschwindet.

Und weg ist er wieeder

1999 gab es Ueberlegungen des Managements, den Park abzureissen und einen neuen zu bauen. Ihr koennt euch vorstellen was da los war…

Es war mit eins der tollsten Sportereignisse die ich bisher live erleben durfte.

Ein Glueck, dass Boston nicht direkt um die Ecke ist… das waere sonst sehr teuer fuer mich geworden.

🙂 Erik

Kategorien:Boston

Keep fishing – Icefishing im Süden Montreals

Hallo zusammen,

nach langer Zeit endlich mal wieder ein Artikel aus Montréal. Und noch dazu brandaktuell, da das hier beschriebene Ereignis erst gestern statt fand.

Wie der Artikelname schon erschliessen läßt, war ich mit Freunden ausgezogen um für Nahrung zu sorgen. Im nun doch recht kalten Kanada ist das nun nicht ganz einfach, zumal das Wasser großteils gefroren ist, zumindest draussen, und somit erst ein fachgerechter Zugang zum natürlichen Habitat des Objekts der Begierde freigelegt werden mußte.  Anders ausgedrückt, ein Profi mit benzingetriebenem Bohrer sorgte für 10 einwandfreie Löcher, in die wir unsere Fischerleinen hängen konnten.

Aber fangen wir von vorne an.

Samstag um 9.00 am zogen 3 Freunde ich los Richtung Notre Dame de Fatima (kein Scherz, dass Kaff heißt wirklich so) welches auf dem Festland gelegen ist, südlich der Insel Montréal. Ca. 45 Minuten Fahrt und einen kurzen Stop beim IGA Supermarkt um Sushi zu kaufen später erreichten wir also das Ufer, an welchem wir unser Auto auf den gefroreren Fluß chauffieren sollten. Ist schon ein komisches Gefühl, vor allem wenn das Navi dann leicht panisch mit „Recalculating“ auf die drohende Gefahr aufmerksam machen will. Aber ihm war ja der Aggregatzustand des Wassers nicht bewußt.

Hütten auf dem Strom

Nach einer kurzen Anmeldung, dem Erhalt von 10 Angelruten und einem Eimer voller lebender Köderfische fuhren wir also auf dem zugefrorenen St. Lorenzstrom weiter Richtung Cabin Nr. 17, der uns zugeteilte Hütte für heute. Ausgestattet mit 4 Wänden, 3 Fenstern, einem Dach, einer Tür und einem Holzofen hatte sie alle Annehmlichkeiten die man zum Eisfischen braucht. Aber auch nicht mehr.

Glücklich und mit Sushi in der Hütte

Kurz Zeit später kam dann auch der Herr des Gewässers, oder zumindest der Hütten, und dübelte uns die 10 Löcher ins Eis.

Unsere Eislöcher mit Angelruten

An jedes dieser Löcher rammten wir dann eine der Angelruten, hakten einen Köderfisch an den Haken und ließen diese mit Gewichten an den Floßen in die kalten Tiefen des St. Lorenzstroms hinab mit dem klaren Auftrag, größere Kollegen anzulocken und davon zu überzeugen in den Haken zu beißen. Nun, soviel sei gesagt, die Überzeugungskraft der Köder ließ zu wünschen übrig. Nur 2 kleine Fische ließen sich überreden aus den kalten und dunklen Gewässern in die kälteren, aber auch helleren Gefielde zu kommen. Wir haben sie wieder zurück geworfen. Man hat schließlich Ansprüche.

Dan erteilt einem Köder den Auftrag

Ich lasse einen hinab in sein kaltes Gra.... Heimat

Das Angler aber nicht nur die netten, freundlichen und harmlosen Gesellen von eben an sind erfuhren wir dann sehr deutlich, als plötzlich 2 Polizeiautos vor der Nachbarhütte hielten. Die Jungs und Mädels dort waren ausgerüstet wie Profis. Ca. 20 Personen, mit Musik (AC/DC etc.) Grill und mehreren Kästen Bier… das sah aus als würden die das nicht zum ersten Mal machen. Aber als dann einer von denen in Handschellen abgeführt wurde herrschte plötzlich weniger entspannte Stimmung. Sowas kann einem wohl jäh den Spaß verderben.

Was er gemacht hat? Keine Anhnung… vielleicht Fische belästigt.

Auch wenn wir effektiv nichts für den heimischen Herd gefangen haben und damit unter Beweis stellten, dass wir als Ernährer einer Familie nur bedingt taugen (unser bevorzugtes Jagdutensil ist doch eher die EC-karte), so hat es doch viel Spaß gemacht. In einer verrauchten Hütte zu sitzen und gebannt auf 10 Angelruten zu starren, nur um dann wie von der Tarantel gestochen aus dieser zu stürmen wenn einer der Ruten zuckte, das ist schon witzig.

Das nächste Mal fährt aber jemand anders. Mit Bier macht das mit Sicherheit noch mehr Laune.

Au revoir,

Erik

Shaking the tree – Apfelpflücken in Saint-Joseph-du-Lac

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

letztens waren wir einer guten alten Tradition folgend, zumindest für Montréaler, in Saint-Joseph-du-Lac um Äpfel einmal nicht im Supermarkt, sondern in Ihrem natürlichen Habitat, der Apfelbaumplantage, zu fangen und zu erlegen.

Saint-Jospeh-du-Lac ist ein kleines, etwas verschlafenes Nest ca. 50 km westlich von Montréal, das aus nichts weiter als Apfelbäumen zu bestehen scheint. Und das scheinen alle, aber auch wirklich alle Anwohner im Umkreis von 100 km zu wissen, da an den beiden Tagen, an denen wir „apple picken“ waren, sich die Bevölkerungsdichte dieses Dorfes mal schlapp verzehnfacht hat… mindestens.

Wenn man in einer dieser Plantagen ankommt ist das Prinzip immer das selbe. Man kauft einen leeren Sack, es gibt unterschiedliche Größen, geht in die Plantage, sucht sich die Apfelsorten die man pflücken will und pflückt bis der Sack voll ist. Freundlicherweise muß mein kein Apfelexperte sein und die Sorten optisch oder geschmacklich erkennen. Die Plantagen sind in Parcellen aufgeteilt und jede hat Ihre eigenen Sorte, die auf einen Schild auch angeschrieben steht. Alternativ sind die Bäume mit einem Buchstabecode versehen, der Ihnen mit Sprühfarbe aufgemalt wurde. Jeder Grafitti-Sprüher hätte seine helle Freude gehabt.

Oh, und wer zu faul ist, oder zu alt oder zu gehbehindert oder zu was auch immer, kann sich auch mit einem Traktor auf einem Anhänger in die Parzellen chauffieren lassen. Als ich das zum ersten Mal gesehen habe dachte ich erst, man würde dann auch die Äpfel vom Wagen aus pflücken, aber ich vergaß, dass wir nicht in den USA sind. Dies ist kein „Applepick-drive-through“.

Apple-picking drive trough

Am Wunschbaum angekommen, in früheren Zeiten halfen einem ja noch Schlangen beim pflücken, ging es dann darum, die schönsten, rotesten, größten, süßesten oder mit welchen Adjektiven auch immer belegten Früchte in den eigenen Sack zu kriegen. Da bekanntermaßen die …(siehe oben) immer ganz oben im Baum wachsen (wahlweise auch beim Nachbarn, aber das ist hier keine Option) standen cleverer Weise Leitern zur Verfügung.

Pflücken mit Leiter

Die Sicht von einer Leiter ist übrigens weniger spektakulär als vermutet. Von oben gesehen sind es auch nur Apfelbäume 🙂

Apfelbaum von oben

Nach erfolgreicher Apfeljagd schleppt man dann mit stolz geschwellter Brust den zentnerschweren Sack Richtung Ausgang, nur um hier durch den Dovotionalienladen des Apfelbauern geschleust zu werden.

Hier kann man alles Kaufen, was das Herz eines Apfelfetischisten höher schlagen läßt. Apfelsaft, Apfelcider, Apfelkuchen in diversen Varianten… oh ja, und natürlich Äpfel. Für diejenigen unter uns, die das Prinzip nur teilweise verstanden haben.

Sollte es den Kindern zu langweilig werden, so gibt es diverse Unterhaltungsmöglichkeiten.

Die meisten haben mit Pferden zu tun. Oder zumindest mit Tieren. Und Kinder denken ja beim Anblick einer Ziege meist noch „Oh… süüüß“ und nicht „Oh…. lecker“.

Ponyreiten für die Kleinen

Und was haben wir mit den Äpfeln gemacht? Gegessen… und Apfelkuchen.

Apfelpflücken macht mächtig Laune, vor allem wenn man danach auf dem Balkon bei schönstem Wetter den mitgebrachten Cider testen kann.

Belohnung nach der harten Arbeit

Nächstes Jahr dann wieder. 😀

Salut,

Erik

Kategorien:Uncategorized

The rime of the Ancient Mariner – Canoeing beim Lac Monroe

16. Juli 2010 1 Kommentar

Salut a tous,

letztens waren wir, für mich zum ersten Mal, Kanu fahren. Und zwar im Mont Tremblant National Park, genauer dem Diable River. Hört sich schlimmer an als es wirklich ist.

Infos findet Ihr überigens hier :

Infos

Man fährt von Montréal ca. 2 Stunden Nord westlich, meldet sich dann bei der Einfahrt in den National Park an (damit man nicht verloren geht) und fährt dann nochmal ca. 20 Minuten durch den Park selber, bis man dann an der Station am Lac Monroe ankommt. (+46° 20′ 12.36″, -74° 30′ 0.95″)

Von hier aus wurden wir dann mit Schwimmwesten, Notfallbox und Paddeln versorgt und mit einem gelben Schulbus mit Kanu Anhänger zum Startpunkt unserer Kanureise gefahren.

Transport von Mensch und Material

Nach einer knappen halben Stunde waren wir dann auch schon am Zielpunkt, der eigentlich ja der Startpunkt war.

Blick auf den Fluß - hier geht es los

Wir waren zu fünft, hatten also ein Kanu mit 2 und eins mit 3 Personen. Nach einer kurzen Diskussion wo wir überhaupt hin paddeln müßen (rechts oder links), die durch einen Blick auf die mitgelieferte Karte eindeutig entschieden wurde (rechts), ging es dann los.

Auf die Plätze, fertig..... wo geht's lang?

Kanu ins Wasser, alle bis auf einen ins Boot und dann anschieben, reinhüpfen und paddeln.

... und paddeln

Das Interessante dabei ist den Kurs zu halten. Denn je nachdem wer stärker paddelt wird das Kanu in die entsprechende Richtung gedreht und man kommt vom geraden Weg, von Fachleuten auch „Kurs“ genannt, ab.

Da wir das alle wohl zum ersten Mal gemacht, hatten fuhren wir auch eher eine schöne Schlangenlinie auf dem Fluß. Aber wie auch immer unsere Srecke aussah, wir hatten jedenfalls Spaß.

Nach kurzer Zeit mußten wir dann aber auch schon den Widrigkeiten der Natur ausweichen, in diesem Fall Stromschnellen, die, wie wir nachher sahen, ihren Namen eigentlich nicht verdienten. Es waren eher „Strom-nicht-so-schnellen“, an einigen Stelle ins „Strom-langsamen“ abdriftend. Aber das konnten wir von unserem Standpunkt aus nicht sehen, und da wir ja quasi ungelernt waren, wollte wir uns diesem Risiko nicht aussetzen.

Also haben wir die Kanus um die Strom-was-auch-immer herum getragen.

Kanu, seiner natürlichen Umgebung beraubt.

Man kann die Teile alleine tragen, da in einer der Sitzbanken eine halbrunde Aussparung ist, die man sich dann in den Nacken setzt und somit das Boot auf dem Rücken hat.

Man muß das aber nicht, und die Kanus sind doch schwerer als gedacht.

Nun, wie auch immer, nach kurzer Zeit hatten wir den Einstiegspunkt hinter der gefährlichen Stellen erreicht und fuhren weiter.

Doch die Natur ist böse, hinterhältig und gemein zu uns Stadtmenschen, und so mußten wir schon kurz danach erfahren, das Kanus, anders als die Titanic, nicht unsinkbar sind.

Wie es aber gute Sitte ist, „niemand wird zurück gelassen“, konnten wir mit vereinten Kräften die indianische Nußschale wieder flott machen. Glücklicherweise war es auch warm genung, so dass trotz vollständiger Nässe von Kapitän und Bootsmann bzw. -frau des Unglücksschiffes sowie teilweiser Nässe des Rettungspersonals, keiner ernsthaft frieren mußte.

Und auch Materialverlust war nicht zu beklagen, fanden wir doch den vermeindlich gesunkenen Schuh nur wenige Meter später fröhlich and der Wasseroberfläche treibend wieder.

Das Rettungspersonal auf dem Rückweg zum eigenen Kanu

Von da an war die Reise relativ ereignislos. Keine Unglücksfälle, nur Sonne, Gegend (und zwar richtig viel davon) und Mücken (davon sogar noch mehr als Gegend).

kanadische Gegend

Da niemand 4 Stunden am Stück durch die Natur kanuen möchte, wir waren schliesslich zu unserem Vergnügen auf dem Wasser (auch wenn die Mücken das anders sahen), machten wir auch die ein oder andere Pause am Flußufer. Und wurden von unserer belgischen Begleitung (die Kapitänin des Unglücksdampfers) köstlich und reichlich bewirtet.

Pause auf einer Sandbank

Danach war dann wieder Gegend zu bewundern.

...noch mehr kanadische Gegend

Kurz und knapp… es macht mörderisch Spaß, man sollte definitiv Mückenspray und Sonnenschutz dabei haben und es ist einfacher als gedacht. Und dauert ca. 4  Stunden.

🙂 Erik

Take 5 – Das Montreal Jazz Festival

14. Juli 2010 1 Kommentar

Bon jour,

dieses Jahr haben wir es geschafft. Nachdem wir letztes Jahr exakt an dem Tag nach Montréal zogen, an dem das Jazz Festival zu Ende war, haben wir diesmal nichts anbrennen lassen. Die einzige richtige Herausforderung war, sich zwischen den vielen (über 650!) Konzerten zu entscheiden. Aber auch hier fanden wir eine Lösung.

Wir besuchten 4 Konzerte für die Tickets verkauft wurden und erhielten im Endeeffekt 5, da bei dem letzten (Dave Brubeck!) noch das Parc-X Trio den Grand Jazz Award erhielt und ein paar ihrer Stücke spielen durften. Sie waren sozusagen die Vorgruppe zum Dave Brubeck Quartet.

Aber der Reihenfolge nach.

Das Montréal international Jazz Festival ist das größte Jazz Festival der Welt. Über 650 Konzerte, davon 450 kostenfrei auf den 10 Outdoor Live-Bühnen, ca. 2.5 Millionen Besucher in 10 Tagen und 3.000 Künstler aus 30 Ländern. Ein unglaubliches Ereignis.

Der Großteil der Konzerte findet am bzw. im Quartier des Spectacles statt. Das ist ein relativ neu gebauter oder, genauer gesagt, renovierter Bereich um das Centre Desjardin und dem Place des Arts herum. Hier befinden sich sowohl die 10 freien Bühnen als auch einige Konzertsäle, z.b. der Salle Wilfrid Pelletier, der größte Mehrzwecksaal in Canada (ca. 3.000 Plätze).

Musiktechnisch wird so ziemlich alles angeboten, vom klassischen Jazz über Blues, Latin Jazz, Electronica, Reggae etc. etc. Es ist wirklich für jeden was dabei.

Burkina Electric auf der Bell Stage

Und wer sich nicht in die Massen auf dem Quartier des Spectacles stürzen möchte, kann auch in diversen Pubs und Bars in der gesamten Stadt Gigs finden, die seinem Geschmack entsprechen.

Man könnte jetzt auf die Idee kommen, dass dies ein Festival nur für Erwachsene ist, aber weit gefehlt. Wie man die Kanadier, und insbesondere die Montréaler kennt, wird die ganze Familie unterhalten.

Z.B. mit einem begehbaren Klavier….

Oder mit Gesichtsmalereien …

Kurzum, hier kam jeder auf seine Kosten. Für die einen war es der Jazz, für die anderen einfach der Spaß an dem Spektakel.

Rio Tinto Stage

Der ein oder andere nutzte dies auch für seine persönliche Show, so zum Beispiel dieser Unbekannte, der an dem Tag mit Sicherheit das am meisten fotografierte Motiv auf dem Platz war.

Jepp, es liefen teilweise schon schräge Gestalten herum, aber alle hatten einen riesen Spaß, und das war die Hauptsache.

Treppe am Place des Arts

Und wenn man schon seinen kulturellen Hunger so ausgiebig stillen kann, dann darf der leibliche natürlich nicht zu kurz kommen. Deshalb waren auch mehrere Stände vorhanden, die Bier, Hotdogs, mexikanische Küche etc anboten.

Hot Dogs 🙂

Aber auch für diejenigen unter uns, die vitaminreiche Kost wünschten, war etwas dabei. Und das sah sogar recht kunstvoll aus.

Mango Blumen

Jepp, Mangos in Blumenform.

Aber zurück zum eigentlichen Event, dem Jazz, bzw. der Musik.

Wie schon gesagt hatten wir das Glück 4 bzw. 5 Konzerte zu besuchen.

Am 26.06.10 ein wundervoller Paolo Fresu zusammen mit Ralph Towner an der Gitarre.

Dann am 28.06.10 der unglaubliche Manu Katché in Begleitung von Tore Brunborg (saxophone), Alfio Origlio (piano/Fender Rhodes) und Laurent Vernerey (Bass).

Der 03.07.10 statt dann im Zeichen von Keith Jarrett bzw. dem entsprechenden Trio, bestehend aus ihm, Jack DeJohnette und Gary Peacock.

Jazz vom Feinsten, ein Jarrett der einfach herrlich spielte, Jack DeJohnette der sich auf den Drums richtig austobte und sichtlich Spaß hatte und Gary Peacock, von dem ich mir manchmal etwas mehr gewünscht hätte, der aber natürlich auch hier über jede Kritik erhaben war.

Ein absolutes Highlight, auch wenn irgendein, sorry, Depp kurz bevor die 3 noch eine Zugabe spielen wollten ein Foto von Jarrett am Mikrofon machte.

Es wurde vor dem Konzert mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass Fotos nicht erlaubt sind, und wer Jarrett kennt weiß, dass er bei solchen Sachen… nun ja, empfindlich reagiert. Und das tat er dann auch, das Konzert war beendet.

Und dann das zweite Highlight des Festivals, der Meister himself, das Urgestein des Jazz, fast 90 Jahre aber immer noch bereit und fähig „das Haus zu rocken“.

Dave Brubeck spielte am 05.07.10 zusammen mit einem nicht nur physisch sondern vor allem auch musikalisch beeindruckenden Bobby Militello (Sax/Querflöte), einem manchmal etwas sehr abgefahrenen Michael Moore (Bass) und einem für sein Alter erstaunliche Solos trommelnden Randy Jones (Drums) im Théâtre Maisonneuve.

Die 4 Silberhäupter waren die Krönung. Dave Brubeck bekam übrigens an dem Abend den Miles Davis Award für sein Lebenswerk.

Nach ca 1 1/4 Stunden bestem Brubeck Jazz lies er es sich dann nicht nehmen, unterstützt von einer hübschen Mitarbeiterin des Jazz Festivals(der Geniesser), wieder an das Klavier zu gehen und noch mal ca. 30 Minuten Zugaben zu spielen.

Und da kamen sie dann, die Klassiker. Oder wie er sagte: „Wir spielen sie lieber jetzt, bevor wir sie vergessen.“

Take 5 und Blue Rondo à la Turk!

Live!

Von Ihm!

Mehr muß ich nicht schreiben, oder? 😀

Oh, eins noch. Noch niemand hat sich mit einem so charmanten „We are going now“ vom Publikum verabschiedet.

Es gab aber auch einige kleine Momente, die mich immer wieder erstaunten. So zum Beispiel als ich sah, dass bei einer Top modern ausgestatteten PA-Anlage zur Kommunikation mit der Festivalleitung ein, sagen wir mal, nicht mehr ganz so modernes Telefon verwendet wurde.

Modernste Kommunikationsmittel bei den Sound-Technikern

Nun, was soll ich noch schreiben? Das Festival ist gigantisch, in jeder Hinsicht, sowohl vom reinen Ausmaß als auch von der Qualität der Künstler her gesehen. Ich freue mich schon wie ein kleines Kind auf nächstes Jahr!

Au revoir!

Erik

Kategorien:Festival, Jazz, Montreal, Musik

It’s a kind of magic – Eureka-Festival im vieux port

17. Juni 2010 1 Kommentar

Hallo zusammen,

und wieder mal ein Festival Bericht. Diesmal eins, das vor allem für Kinder gedacht war, also genau das richtige für mich. 🙂

Es handelt sich um das Eureka-Festival, ein Wissenschaftsshow direkt vor dem Science Center. Und es war wirklich ein wenig wie der Queen Song.

Eingang zum Eureka - Festival

Statt fand das Spektakel vom 11. bis 13. Juni, also parallel zum Formel 1 Wochenende. Und es war das 4te Mal.

Produziert vom Science-Center in Zusammenarbeit mit der Canadian Wildlife Federation und mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesland Quebec waren insgesamt über 50(!) Zelte zu verschiedenen Themen entlang des Grünstreifens im Vieux Port aufgestellt worden.

Über 100 Aktivitäten wurden angeboten, und im letzten Jahr kamen über 60.000 Zuschauer.

Es sah ein bisschen aus wie ein Zeltlager für Kinder.

Ich hatte auch das Gefühl, dass sämtliche Schulen im Umkreis von 50 km ihre Schüler hier her geschickt hatten. Es schien sich also zu lohnen.

Das erste was ich mit anschaute war eine 1 stündige Chemie-Vorstellung von Yannick Bergeron, Lehrer am Collège St-Jean-Vianney. Er hatte sich bereits durch diverse Chemie-Aufführungen während der Nuit-blanche und durch den Erhalt des NSERC Michael Smith Award for Science Promotion einen Namen gemacht. Er war also kein Unbekannter…. ausser für mich.

Es qualmt....

Diesen niedlichen bunten Kittel hat er übrigens wohl immer an. 🙂

Die ganze Aufführung war in französisch, aber was zählte war ja die Show…. die Erklärungen waren ja oft schon bekannt.

Netterweise holte er für jedes seiner Experimente ein anderes Kind nach vorne um ihm zu assistieren. Und sei es nur um zu „kontrollieren“ das er alles richtig macht oder um als Zielscheibe zu dienen.

... und qualmt ...

Hier zum Beispiel mit dem Einsatz einer „Airzooka“, bei der der faßartige Hohlkörper mit Qualm gefüllt wird und dann mittels eines dünnen Gummibodens Rauchkringel abgeschossen werden können. Recht präzise, wie man sehen kann.

... und brennt ...

Natürlich mußte, wo Qualm ist, auch Feuer sein. In diesem Fall durch den gezielten Einsatz von Nitrozellulose. Das Mädchen, welches hier helfen durfte, sollte auch so einen Streifen in der Hand halten…. aber da schlugen bei ihr wohl die Urinstinkte durch. 🙂

... und qualmt wieder ...

Was immer er tat, es hatten einen sehr wirkungsvollen und anschaulichen Effekt…

Wozu auch Cola mit Drops versauen, wenn es anders doch viel einfacher und vor allem sauberer geht? 🙂

... und brennt!

Ja, 80% der Experimente qualmten oder brannten oder qualmten und brannten. Es war SUPER!

Nach der chemischen Lehrkeule wanderte ich dann erstmal ziellos durch die verschiedenen Zelte. Und da, wie schon erwähnt, F1 Wochenende war, fiel mir dieses Zelt besonders auf:

ETS mit selbstgebauten Rennwagen

Ok, es war nicht wirklich das Zelt, das sah aus wie alle anderen auch, aber die Vehikel davor. Einer der Jungs dort kam mit mir ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass es das Zelt der ETS, also der École de technologie supérieure war und diese Rennwagen tatsächlich, bis auf den Motor , selbstgebaut waren.

Jedes Jahr gibt es in Nordamerika und Europa Rennen, an denen Hochschulen mit ihren Studententeams und selbstgebauten Rennern teilnehmen können. Letztes Jahr zB. unter anderem am Hockenheim-Ring. Es zählt aber nicht nur das Rennergebnis, sondern die Wagen werden auch noch von Juroren begutachtet und bewertet. In Deutschland zum Beispiel durch Ingenieure von Porsche und Mercedes.Und da hat die ETS den 2ten Platz geschafft.

Natürlich werden diese Veranstalltungen auch als Recruting-Events für die Unternehmen genutzt… wo sonst kriegt man vielversprechende potentielle Mitarbeiter so auf dem Silbertablett präsentiert…? 🙂

Aktion = Reaktion ?

Was genau hier geforscht, erklärt oder sonst  wie gezeigt werden sollte erschloß sich mir nicht direkt, und ich wollte die beiden Kontrahenten auch nicht aus Ihrer Konzentration reissen. Es sah nach Sumoringen aus….

Sollte so das Aktion = Reaktion Prinzip erklärt werden? Wenn ja hat es zumindest mächtig Spaß gemacht. Ich glaube nämlich, dass einer der beiden der Lehrer und der andere ein Schüler war.

Tja, viel Du noch lernen mußt, junger Paravant!

Roboter - Werkstatt

Wo Wissenschaft ist, da dürfen Roboter inzwischen ja nicht mehr fehlen. Und deshalb war ein Zelt nicht nur diesen gewidmet, man konnte dort auch welche bauen und programieren. Ich mag mich täuschen, aber es sah aus wie Lego-Bausätze. Jedenfalls war hier mächtig was los.

Und wer glaubt, dass wäre die Domaine der Jungen gewesen, befindet sich auf dem Holzweg. Es waren mindestens soviele Mädels wie Junge zugange. Es sah aber ein bisschen so aus, als würden die Mädels konstruieren und bauen und die Jungs dann programmieren.

Programmier Stand

Übrigens, wo ein Stand mit Rennwagen ist, da darf natürlich ein Fahrsimulator nicht fehlen.

Autofahren im Sommer bei Eis und Schnee

Mir war jetzt nicht 100%ig klar, was die Kurzen, die noch geschätzte 6 – 10 Jahre vom Führerschein entfernt waren, von einem Autosimulator lernen sollen… aber hey, die hatten Spaß und das war die Hauptsache.

Es gab noch zig verschiedene Sachen zu sehen und zu machen. Z.B. ein Zelt in dem man einen Mordfall recherchieren konnte, mit DNA Analyse, Fingerabdruckvergleich und allem drum und dran.

Samstag war eine Jagdvogelschau, in einem Zelt wurden Special effects wie sie in Filmen verwendet werden vorgführt und erklärt, in einem andern die Physik beim tanzen dargestellt…

Kurz und knapp, es ist ein rasend interessantes Festival, für Kinder, aber nicht nur. 🙂

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!

🙂 Erik

Kategorien:Festival, Fun, Montreal