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New York, New York – Ein Wochenende im Big Apple

Hallo mal wieder,

vor 2 Wochen waren mein Schatz und ich uebers Wochenende in New York. Oder, um genau zu sein, in Manhatten, dem Centrum New Yorks, sowohl in kultureller als auch finanzieller Hinsicht.

Ist New York wirklich so beeindruckend wie es immmer gesagt wird? So gross, so hektisch, so zynisch und kalt?

Nun kalt ja, es gab sogar Schnee waehrend wir da waren.

Schneetreiben ausserhalb des Museums

Und auch sonst stimmten fast alle Attribute, die man dieser Stadt verleiht.

Nur die Eingeborenen waren freundlicher und hoeflicher als ich sie mir vorgestellt hatte. Oder wir haben nur Touristen getroffen, was ich keines Falls ausschliessen moechte.

Eines der Highlights durften wir gleich ham Freitag erleben. Den LaGuardia international Airport? Nope, der war es nicht.

Es war die Auffuehrung von Anna Bolena (Anne Boleyn fuer die Historiker unter uns) in der New Yorker Metropolitan Opera, oder auch ‘die Met’ wie wir Eingeweihten zu sagen pflegen.

Die Auffuehrung, nicht die selbe, aber eine weitere aus der Met, wird uebrigens hier in Montreal im Kino via Videoschaltung gezeigt. Mit HD Surround Sound und allem drum und dran. Aber live ist eh besser . ;)

Vorher hatten wir noch ein wenig die Stadt erkunden und das Empire State Building erklommen. Nun, erklimmen lassen, wir nahmen den Aufzug. Trotzdem, oder gerade deswegen, brauchte es fast eine Stunde um oben anzukemmen. Aber der Blick war dann schon spektakulaer.

New York Skyline

New York Cabs

Samstag war dann etwas ausschlafen und Kraft sammeln angesagt fuer das Metropolitan Museum of Art, eines der groessten und besten weltweit. Ueber 2.000.000 Ausstellungstuecke in 19 verschiedenen Ausstellungsbereichen… also nichts, was man mal kurz in einem Nachmittag abarbeiten kann, oder sollte. Von der afrikanischen Sammlung ueber Ozeanien bis zur japanischen Waffen und Ruestungsaustellung einfach der Hammer. Die besten japanischen Kollektion an Schwertern, die ich je gesehen hab, und noch dazu meine erste.

Und waehrend wir noch im Museumsrestaurant deutsche Wuerstchen und Sauerkraut assen (sic!), fing es draussen richtig an zu schneien. Es regnete vorher schon, was uns die Entscheidung fuer einen Museumstag erleichterte, aber nun zeigte Mutter Natur mal, wo der Eisbaer die weissen Locken hat… oder so. Es schneite uebrigens so kraeftig, dass sich im Central Park einige Baeume beleidigt ihrer Aeste entledigten. Spaeter sagte man uns, dass laege daran, dass sie noch Blaetter hatten und somit die Masse an Schnee, und damit das Gewicht, hoeher waren als im Winter, wenn sie keine Blaetter mehr tragen.

Abends haben wir dann in einem sehr netten Restaurant gegessen. Und weil auch Halloween vor der Tuer stand (aber nicht rein durfte weil es nicht passend angezogen war) rannten die Servicekraefte alle verkleidet rum. Naja,, vieleicht lag es auch daran, dass ab 7pm eigentlich eine geschlossene Gesellschaft dort feierte. Dies war auch der grund, warum wir entgegen unseren Gepflogenheiten bereits um 6pm denieren mussten. Was man nicht alles ueber sich ergehen laesst, dammit man eine anstaendige Mahlzeit erhaelt… :)

Sonntag sollten wir erst um 7pm nach Hause fliegen, also blieb uns noch Zeit fuer den Central Park und die beleidigten Baeume. Ich kann sie ja verstehen, aber ein schoener Anblick waren die armen Aeste ja dann auch nicht. Im Gegentsatz zum Park an sich. Wunderschoen, und so angelegt, dass man schon nach wenigen Meter (oder Yards, wie der New Yorker auch sagt) vergessen kann, dass man sich in einer Millionenstadt befindet. Dafuer rennen einen alle paar Sekunden Menschen aller Altersklassen vor den Fuessen rum. Sie sind die Antithese des Vorbild-Amerikaners, der faul und fett selbst Geld bei einem Drive-Through abhebt um ja sein Auto nicht verlassen zu muessen. Und ja, es heisst ‘Drive-Through’ und nicht ‘Drive-in’. das haben wir in Deutschland immer noch nicht begriffen, genauso wie ‘Public-viewing’ eigentlich ‘Leichenschau’ heisst. Obwohl das bei manchen Fussballspielen schon wieder passend waere.

Central Park

Nachmittags haben wir dann den Buss zum Newark Airport genommen und mussten dort feststellen, dass auf Grund der Schneeverhaeltnisse am Samstag alle Flughaefen am Samstag geschlossen hatten und nun die grosse Aufholjagd losging. Sprich die Fluege von Samstag waren teilweise auf Sonntag verlegt worden und damit war unser Flug um 3 h verspaetet. Tabernak…

Um 2am waren wir dann im Bett. Erschoepft aber gluecklich.

Haben wir New York gesehen? Nein, nur einen klitze kleinen Ausschnitt dieser eigentlich unbeschreibliche Stadt. Ergo… wir muessen mal wieder hin. Es man kann schlechteren Zweaengen unterliegen. :D

:) Erik

Kategorien:New York, USA Schlagworte:
  1. Vera
    16. November 2011 um 12:41 | #1

    beleidigte Bäume ist gut.
    Und das es bei Sauerkraut und Würstchen zu schneien anfängt – wundert mich auch nicht wirklich:-).

  1. Keine Trackbacks bisher.

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